Arbeitszufriedenheit: Definition, Faktoren, Modell (2023)

Die Arbeitszufriedenheit stellt eine elementare Grundlage dessen dar, was ein Unternehmen letztlich vorantreibt. Motivierte Mitarbeiter werden seltener krank, bringen sich stärker ein und tragen zu einem positiven Arbeitsklima mit bei. Dies gewinnt vor allem vor dem Hintergrund an Bedeutung, dass in etlichen Branchen durch demographische Veränderungen ein Mangel an qualifizierten Mitarbeitern herrscht. Welche Faktoren für die Mitarbeiterzufriedenheit eine Rolle spielen und was sich dahinter verbirgt…

Inhalt (bitte aufklappen)

Arbeitszufriedenheit Definition: Komplizierte Begriffsbestimmung

Arbeitszufriedenheit bezeichnet in der Organisationspsychologie die gefühlsmäßige, positive Einstellung einer Person zu ihrer Arbeit. Konträr dazu ist unter Arbeitsunzufriedenheit die negative Einstellung einer Person zu verstehen.

Wie jemand zu seiner Einstellung gelangt, hängt von der Erwartungshaltung, aber auch den Erfahrungen in der konkreten Arbeitssituation ab. Es ist nachvollziehbar, dass ein Mitarbeiter mit besonders hohen Erwartungen bei schlechten Erfahrungen schnell enttäuscht ist.

Schlechte Erfahrungen heißt, dass sich diese Erwartungen nicht oder nach der subjektiven Einschätzung nicht genügend realisieren ließen. Hier liegt auch eins der Probleme bei der Begriffsbestimmung. Besonders die Managementlehre beschäftigen sich mit solchen Fragen:

Wie lässt sich Arbeitszufriedenheit messen? Und kommt sie (im positiven Fall) dadurch zustande, dass jemand tatsächlich Spaß bei der Arbeit empfindet oder ist es eher ein indirektes Zustandekommen dadurch, dass jemand seine eigenen Ansprüche heruntergeschraubt hat?

Manche Wissenschaftler sind der Meinung, dass der Begriff immer schwammiger werde, je näher er definiert werden solle. Teilweise ist statt Arbeitszufriedenheit von Arbeitsklima die Rede. Diese Verwendung erscheint hier nicht passend, denn Arbeitszufriedenheit soll im Folgenden als die individuelle Einstellung einer einzelnen Person verstanden werden.

Arbeitsklima hingegen bezieht sich eher auf die Gesamtheit aller individuellen „Arbeitsstimmungen“ der Mitarbeiter, will heißen: Hat die Mehrheit der Mitarbeiter eine hohe Arbeitszufriedenheit, wirkt sich das positiv auf das Arbeitsklima aus und vice versa.

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(Video) 2 Faktoren Theorie der Arbeitszufriedenheit nach Frederick Herzberg

Arbeitszufriedenheit Theorien: Das Modell von Bruggemann

Auf den ersten Blick scheint alles klar: Arbeiszufriedenheit – das ist natürlich Zufriedenheit mit oder auf der Arbeit. Stellt sich nur die Frage: Wann ist jemand zufrieden? Oder unzufrieden? Ganz so simpel ist es offenbar nicht; es ist das Verdienst der Arbeitspsychologin Agnes Bruggemann, den Begriff Arbeitszufriedenheit genauer differenziert zu haben.

Nach dem Bruggemann-Modell wird zwischen sechs qualitativ unterschiedlichen Formen unterschieden. In diesen stehen die individuellen Bedürfnisse und Erwartungen den tatsächlichen Möglichkeiten zur Realisierung gegenüber. Je nachdem, wie dieser Soll-Ist-Vergleich ausfällt, leitet sich daraus Arbeitszufriedenheit oder Arbeitsunzufriedenheit ab:

  • Progressive Arbeitszufriedenheit

    Ist gegeben, wenn der Soll-Ist-Vergleich positiv ausfällt. Dadurch steigt das Anspruchsniveau.

  • Stabilisierte Arbeitszufriedenheit

    Hier ist der Soll-Ist-Vergleich positiv und das Anspruchsniveau bleibt unverändert.

  • Resignative Arbeitszufriedenheit

    Entsteht, wenn der Soll-Ist-Vergleich negativ ist. Um ein Gleichgewicht herzustellen, wird das Anspruchsniveau gesenkt.

  • Pseudo-Arbeitszufriedenheit

    Der Soll-Ist-Vergleich fällt negativ aus. Das Anspruchsniveau bleibt unverändert, allerdings nimmt der Mitarbeiter die Situation verfälscht (geschönt) wahr.

  • Fixierte Arbeitsunzufriedenheit

    Der Soll-Ist-Vergleich ist negativ und das Anspruchsniveau bleibt unverändert. Der Mitarbeiter nimmt die Situation einfach hin.

  • Konstruktive Arbeitsunzufriedenheit

    Der Soll-Ist-Vergleich fällt negativ aus und das Anspruchsniveau bleibt unverändert. Der Mitarbeiter erkennt die Diskrepanz und wird aktiv – beispielsweise durch einen Jobwechsel oder Weiterbildung.

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Bedeutung hoher Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Garant für Erkenntnisse in Sachen Arbeitszufriedenheit ist der jährlich vorgelegte Gallup Engagement Index. Glaubt man den Zahlen, so schieben zwei Drittel aller Beschäftigten in Deutschland Dienst nach Vorschrift.

(Video) 7.1 Arbeitszufriedenheit

Das kann natürlich keinen Arbeitgeber freuen. Nicht nur, dass der in der Regel von dem überzeugt ist, was er tut und sich dasselbe bei seinen Mitarbeitern wünscht. Ebenfalls vom Gallup Index plausibel erklärt, führt mangelndes Engagement zu erheblichen Umsatzeinbußen.

Zur Verdeutlichung: Bis zu 105 Milliarden Euro jährlich gehen der deutschen Wirtschaft so verloren. Aber auch für den Mitarbeiter selbst kann eine hohe Arbeitsunzufriedenheit entsprechende Konsequenzen haben:

  • Motivation

    Wer unzufrieden ist, bringt sich weniger ein. Er sieht keinen Sinn in seinem Tun oder hat die Erfahrung gemacht, dass sämtliche Vorschläge abgeschmettert werden und er sowieso keinen Einfluss auf seine Arbeit oder Arbeitsumgebung nehmen kann. Das kann soweit gehen, dass jemand aus Enttäuschung seine Unterstützung verweigert und so dem Arbeitgeber tendenziell schadet.

  • Krankheit

    Unzufriedene Mitarbeiter sind häufiger krank. Wer den Eindruck hat, einem sinnlosen Job nachzugehen, empfindet häufiger Stress. Andauernder Stress wiederum schlägt aufs Immunsystem. Wer sich als Mitarbeiter nicht wertgeschätzt und womöglich ausgegrenzt fühlt, läuft zudem eher Gefahr an einer Depression zu erkranken.

  • Fehlzeiten

    Mit dem verstärkten Krankheitsaufkommen steigen letztlich auch die Fehlzeiten, die sich im Unternehmen finanziell auswirken. Längere Fehlzeiten können die Arbeitszufriedenheit bei Mitarbeitern zusätzlich negativ beeinflussen. Indem beispielsweise der Kontakt zu Kollegen – bis dahin vielleicht noch ein Lichtblick – deutlich abnimmt, bestimmte Entwicklungen und Konstellationen nicht mehr miterlebt werden.

  • Fluktuation

    Große Arbeitsunzufriedenheit wirkt sich nachhaltig auf die Zusammensetzung von Teams und das Arbeitsklima aus: Mitarbeiter kündigen verstärkt, neue Kollegen fügen sich schlechter ein oder verlassen noch in der Probezeit das Unternehmen. Alte Freundschaftsbande werden so zerstört, Missstimmung gefördert.

  • Lebensqualität

    Für viele Menschen ist Arbeit ein zentraler Bereich in ihrem Leben. Selbst wer sich nicht komplett über seinen Job definiert: Die meisten Menschen arbeiten, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, der Job ist also automatisch ein wichtiger Teil in ihrem Leben. Wer acht Stunden am Tag nur den Feierabend herbeisehnt, hat acht Stunden lang keine besonders hohe Lebensqualität.

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(Video) Zwei Faktoren Theorie | Herzberg | Einfach erklärt

Verschiedene Faktoren beeinflussen Arbeitszufriedenheit

Klar ist einerseits, dass Arbeit nicht dafür da ist, jemandem Spaß zu machen. Das heißt natürlich nicht, dass Arbeitnehmer sich nicht einen Job suchen sollten, der ihnen Spaß macht. Aber es ist eben nicht der Selbstzweck von Arbeit.

Mit der Frage, was dazu notwendig ist, damit sie Spaß machen kann, haben sich bereits viele Wissenschaftler auseinandergesetzt. Bekannte Arbeiten dazu stammen von Abraham Maslow, der die nach ihm benannte Bedürfnishierarchie entwickelte. Das Modell der Maslowschen Bedürfnispyramide zeigt, dass Selbstverwirklichung und Anerkennung typisch menschliche Wünsche sind.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg, einem amerikanischen Arbeitspsychologen. Er ging bei seinen Untersuchungen zur Arbeitszufriedenheit davon aus, dass es zwei Arten von Einflussfaktoren gibt:

  • Hygienefaktoren

    Diese bezeichnet Herzberg als dissatisfiers oder Unzufriedenheitsfaktoren. Dazu zählen:

    • Arbeitsbedingungen
    • Mitarbeiterführung
    • Personelle Beziehungen
    • Sicherheit
    • Unternehmenspolitik
    • Vergütung
  • Motivationsfaktoren

    Als satisfiers oder Zufriedenheitsfaktoren ordnet Herzberg die folgenden ein:

    • Anerkennung
    • Arbeitsaufgaben
    • Aufstiegsmöglichkeiten
    • Leistungserfolg
    • Selbstbestimmung
    • Verantwortungsübernahme

Die Hygienefaktoren werden oftmals als selbstverständlich erachtet; erst ihr Fehlen fällt auf und sorgt für entsprechende Arbeitsunzufriedenheit. Wie stark die ausfällt, hängt davon ab, wieviele Hygienefaktoren im Argen liegen und wie stark ein Mitarbeiter die jeweiligen Faktoren bewertet.

Bei einem Start-up wird man anfängliches Chaos und eine eher provisorische Ausstattung noch eher hinnehmen, wenn dafür andere wichtige Einflussfaktoren stimmen – etwa das menschliche Miteinander, die Bezahlung und die Aufgaben. Andersherum wird das Gehalt deutlich in den Hintergrund rücken, wenn die Personalführung und die Arbeitsbedingungen insgesamt katastrophal sind.

Motivationsfaktoren können Hygienefaktoren also nur bedingt ausgleichen. Der Idealzustand wäre natürlich, wenn beide Faktoren in etwa gleich gut ausgeprägt wären. Empfindet ein Mitarbeiter hohe Arbeitszufriedenheit, dann bedeutet das, dass…

  • es herausfordernde Arbeitsaufgaben gibt, die interessant scheinen und einen fordern, aber nicht überfordern.
  • der Arbeitsplatz mit allen notwendigen Gerätschaften, Materialien und Möbeln so ausgestattet ist, dass der Arbeitnehmer die notwendigen Rahmenbedingungen hat, um seine Arbeit bestmöglich zu erledigen.
  • ein Klima herrscht, in dem Selbstvertrauen, Selbstverantwortung und Eigeninitiative von Mitarbeitern gefördert wird.
  • kollegiale Beziehungen und Hilfsbereitschaft zwischen den Mitarbeitern selbstverständlich sind.
  • der Mitarbeiter von Zeit zu Zeit Erfolgserlebnisse hat, die ihn in seiner Arbeit bestätigen.
  • das erworbene Wissen angewandt und neue Fähigkeiten erworben werden können.
  • der Vorgesetzte seinen Führungsstil an den Mitarbeitern ausrichtet.
  • eine angemessene Vergütung gewährt wird, die sich im Gehalt als auch in geldwerten Vorteilen spiegelt.
  • der Mitarbeiter sich keine Gedanken darüber machen muss, in nächster Zeit gekündigt zu werden oder aufgrund von Insolvenz den Arbeitsplatz zu verlieren.

Tipps für mehr Zufriedenheit

Letztlich geht es bei Überlegungen zur Arbeitszufriedenheit um zweierlei: Wie kann ich als Arbeitgeber die vorhandenen Ressourcen so nutzen, dass es allen zum Vorteil gereicht? Wie kann ich die Mitarbeiterbindung fördern? Studien dazu kommen immer wieder zu dem Ergebnis, dass Wertschätzung und Anerkennung eine große Rolle spielen.

Eine Form der Wertschätzung ist ganz klar das Gehalt. Fällt das zu mickrig aus, reichen auch die Wellness-Gutscheine zu Weihnachten nicht. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Mitarbeiter stärker motivieren und damit zu einer höheren Arbeitszufriedenheit beitragen:

(Video) Arbeitszufriedenheit 3: Motivatoren & Hygienefaktoren Zwei-Faktoren-Theorie

  • Autonomie

    Manche Chefs betreiben Mikromanagement. Für den Mitarbeiter ist das natürlich ein Zeichen, dass sein Chef ihm nicht traut beziehungsweise: nichts zutraut. Anerkennung heißt aber eben auch, den Mitarbeiter in seiner Kompetenz ernstzunehmen. Das geht, indem ihm Spielraum für Entscheidungen eingeräumt wird. So kann er seine Kompetenz unter Beweis stellen und daraus das Selbstwertgefühl steigern.

  • Flexibilität

    Gerade Mitarbeiter mit Kindern stehen oft vor dem Problem, Beruf und Familie miteinander nur schwer vereinbaren zu können. Ein Grund sind Öffnungszeiten und Preise für Kitas und Kindergärten. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten anbieten, tragen dem Rechnung.

  • Geldwerte Vorteile

    Apropos Kita und Flexibilität: Ein Betriebskindergarten oder Zuschüsse zur Kita für Eltern sind eine hervorragende Gelegenheit, die Arbeitszufriedenheit zu steigern. Und ein großer Motivator, der nicht so leicht verpufft wie beispielsweise das Geld bei einer Gehaltserhöhung. Auch Tankgutscheine für Berufspendler dürften gern gesehen sein.

  • Gesundheit

    Eine Möglichkeit, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, sind bezahlte Fitnesskurse. Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper: So schlagen Arbeitgeber zwei Fliegen mit einer Klappe, denn Sport stärkt das Immunsystem und hebt die Laune. Und/oder Sie stellen Ihren Mitarbeitern kalorienarme Getränke, gesunde Snacks und Obst während der Arbeit zur Verfügung.

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[Bildnachweis: Pressmaster by Shutterstock.com]

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FAQs

Was gehört zu Arbeitszufriedenheit? ›

Arbeitszufriedenheit entsteht, wenn ein Mitarbeiter das Gefühl hat, dass er Arbeitsplatzstabilität, Karrierewachstum und eine angenehme Work-Life-Balance hat. Dies bedeutet, dass der Mitarbeiter Zufriedenheit am Arbeitsplatz hat, da die Arbeit den Erwartungen des Einzelnen entspricht.

Wie kann ich Arbeitszufriedenheit messen? ›

Der Job Descriptive Index (JDI; Smith, Kendall, & Hulin, 1969) ist – im englischen Sprachraum – das am häufigsten verwendete Verfahren zur Messung von Arbeitszufriedenheit. Der JDI erfasst die Arbeitszufriedenheit mit den fünf Facetten Tätigkeit, Führung, Bezahlung, Kollegen und Aufstiegsmöglichkeiten.

Was versteht man unter Mitarbeiterzufriedenheit? ›

Mit dem Begriff Mitarbeiterzufriedenheit beschreibt man die Einstellung eines Arbeitnehmers seinem Arbeitsplatz gegenüber. Darunter fällt die Zufriedenheit mit dem gesamten Unternehmen und der Unternehmenskultur, den Vorgesetzten und Kollegen sowie mit der eigenen Tätigkeit.

Was ist die Herzberg 2 Faktoren Theorie? ›

Frederick Herzberg entwickelte die Zwei-Faktoren-Theorie zur Arbeitsmotivation. Grundannahme dieser Theorie ist, dass zwei Dimensionen eben diese Motivation prägen, die unabhängig voneinander zu betrachten sind: die Zufriedenheit/Nichtzufriedenheit und die Unzufriedenheit/Nicht-Unzufriedenheit.

Welche Faktoren beeinflussen das Miteinander am Arbeitsplatz? ›

Zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf die Atmosphäre bei der Arbeit zählen:
  • Vorgesetztenverhalten.
  • Teamzusammenhalt.
  • Kommunikation.
  • Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit.
  • Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Wertschätzung durch den Arbeitgeber.
15 Apr 2019

Was trägt zur Arbeitszufriedenheit bei? ›

Progressive Arbeitszufriedenheit: Stimmen die Bedürfnisse mit der tatsächlichen Situation überein, dann fällt der Soll-Ist-Vergleich positiv aus. Dadurch steigt das Anspruchsniveau der Arbeitnehmer/innen. Stabilisierte Arbeitszufriedenheit: Auch hier fällt der Vergleich positiv aus und die Erwartungen werden erfüllt.

Was bewirkt Arbeitszufriedenheit? ›

Eine hohe Arbeitszufriedenheit hat sowohl Vorteile für Unternehmen als auch für Mitarbeiter. So beeinflusst sie Arbeitsleistung und Produktivität positiv. Die Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit sorgt außerdem für geringere Fehlzeiten und eine reduzierte Mitarbeiterfluktuation im Unternehmen.

Was erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit? ›

Eine Wertschätzung der Leistung der Mitarbeiter fördert das Engagement und erhöht die Arbeitsqualität. Auch das Übertragen von neuen, abwechslungsreichen und anspruchsvollen Aufgaben, zum Beispiel als Team- oder Projektarbeit, kann die Kreativität der Mitarbeiter fördern und ihnen neuen Spaß an der Arbeit bringen.

Wie hängen Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation zusammen? ›

Motivation als eine Determinante des Verhaltens:

Arbeitszufriedenheit kann als Bedürfniszufriedenheit in der Organisation angesehen werden. Arbeitsleistung und -zufriedenheit sind -neben anderen -wichtige Ziele der meisten Organisationen. Für beide ist die Motivation von hoher Bedeutung.

Warum ist Arbeitszufriedenheit so wichtig? ›

Vorteile von hoher Arbeitszufriedenheit für Mitarbeiter

Herrscht eine hohe Arbeitszufriedenheit, können die Mitarbeiter sich im Unternehmen entfalten und Herausforderungen motiviert und produktiv lösen. Sie helfen Kunden und Kollegen und arbeiten vertrauensvoll mit ihren Vorgesetzten zusammen.

Warum ist Mitarbeiterzufriedenheit so wichtig? ›

Studien belegen, dass die Mitarbeiterzufriedenheit einen positiven Einfluss auf die Loyalität der Mitarbeiter, ihr Engagement, ihre Leistung hat. Zufriedene Mitarbeiter streben seltener einen Jobwechsel an, engagieren sich intern stärker und treten kundenorientierter auf.

Welche Fragen zur Mitarbeiterzufriedenheit? ›

Beispiele für gelungene Fragen in Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit
  • Wie zufrieden waren Sie mit Ihrem Onboarding?
  • Wie anspruchsvoll ist Ihre Tätigkeit?
  • Wie würden Sie die aktuelle Arbeitsatmosphäre beschreiben?
  • Wie oft fühlen Sie sich in einer normalen Arbeitswoche gestresst?

Was motiviert Mitarbeiter am meisten? ›

Persönliche Interessen, Freizeit und soziale Bedürfnisse rücken ganz klar in den Vordergrund. Ziel sollte es also für den Arbeitgeber sein, genau diese Bedürfnisse zu befriedigen, um die High Performer an das Unternehmen zu binden.

Was ist ein gutes Arbeitsumfeld? ›

Ein gesundes, glückliches Arbeitsumfeld zeichnet sich durch eine interessante Tätigkeit, Wertschätzung und gute Kommunikation aus. Es ist sicher, unterstützend und hinterlässt bei Arbeitnehmenden ein Gefühl der Zufriedenheit. Eins vorweg: Unternehmen sind auch nur Menschen.

Was unterscheidet Maslow von Herzberg? ›

Das Ziel bei Maslow ist also die Befriedigung der Bedürfnisse im jeweiligen Kontext. Bei Herzberg wird im Unterschied die Entstehung von Zufriedenheit und Unzufriedenheit primär ohne Zielsetzung betrachtet.

Welche zwei Faktoren unterscheidet Herzberg und wie wirken sie sich aus? ›

Wie der Name sagt, unterscheidet Herzberg genau zwei Arten von Einflussgrößen. Zum einen Faktoren, die auf den Inhalt der Arbeit bezogen sind (Motivatoren), und zum anderen Faktoren, die auf den Kontext der Arbeit bezogen sind (Hygienefaktoren).

Was haben Herzberg und Maslow gemeinsam? ›

Weil Maslow und Herzberg eine hohe Plausibilität aufweisen, die von der Alltagserfahrung bestätigt wird. Typisch dafür sind die beiden ersten Bedürfnisse von Maslow: Überleben und längerfristige Absicherung des Überlebens, gegen die schwer etwas einzuwenden zu sein scheint.

Welche Faktoren müssen erfüllt sein damit sie sich bei der Arbeit wohl fühlen? ›

Wertschätzung, Anerkennung, Respekt und Feedback sind nur einige der Aspekte, die für die Arbeitsatmosphäre entscheidend sind und dafür sorgen, dass man jeden Tag aufs Neue gerne zur Arbeit geht. Auch die Kollegen, das Stresslevel und der allgemeine Umgang mit Druck in einem Unternehmen spielen dabei eine große Rolle.

Welche anderen Faktoren beeinflussen noch die Arbeitsumgebung? ›

Zu den entscheidenden Faktoren zählen:
  • körperliche Belastungen,
  • der persönliche Handlungsradius,
  • Veränderungen am Arbeitsplatz,
  • Lernanreize und -möglichkeiten,
  • die soziale Einbindung im Betrieb,
  • die eigene Motivation sowie.
  • die Wahrnehmung, sinnvolle Arbeit zu erbringen.
5 Jun 2013

Was ist wichtig für ein gutes Arbeitsklima? ›

Zu einem guten Betriebsklima tragen bei:

fair geregelte Arbeitszeiten, angemessene Bezahlung, ein mit den richtigen Personen zusammengesetztes Team.

Wie kann man die Stimmung der Mitarbeiter verbessern? ›

Sieben Tipps Wie man die Stimmung im Team verbessert
  1. Bestandsaufnahme machen. ...
  2. Sich mit Kollegen besprechen. ...
  3. Nicht mehr als sieben Mitarbeiter. ...
  4. Die Mischung macht's. ...
  5. Sich gegenseitig loben. ...
  6. Den Teamerfolg belohnen. ...
  7. Regelmäßig Auszeiten nehmen.
22 Apr 2014

Welche Benefits für Mitarbeiter gibt es? ›

Benefits bietet das Unternehmen viele verschiedene, zum Beispiel folgende: Neben flexiblen Arbeitszeiten und Home Office gibt es täglich frisches Obst, Müsli und Getränke, einen Fitnesszuschlag, einen Elektroroller oder Zuschuss für eine Fahrkarte.

Was interessiert die Mitarbeiter? ›

Beispiele: Altersvorsorge, Betriebsrente, Unfallschutz, Familienfreundlichkeit des Unternehmens. Fragebogen, Kurzinterview oder „Was Sie schon immer von Ihrem Chef wollten”: Führungskräfte sollten auch die Mitarbeiter-App nutzen, um den Kontakt zu den Mitarbeitern zu intensivieren.

Wie motiviere ich gute Mitarbeiter? ›

Die 8 besten Tipps zur Mitarbeitermotivation
  1. Flexible Arbeitszeiten. ...
  2. Freiräume für kreative Ideen schaffen. ...
  3. Kollegiales Arbeitsklima. ...
  4. Wertschätzung durch positiven Zuspruch. ...
  5. Der geeignete Führungsstil. ...
  6. Weiterbildungsmöglichkeiten einrichten. ...
  7. Der geeignete Arbeitsplatz. ...
  8. Bonuszahlungen.

Was steigert die Arbeitsmotivation? ›

Gute Arbeit anerkennen

Zu den wichtigsten Faktoren, die zur Mitarbeitermotivation beitragen, gehört, wie häufig harte Arbeit anerkannt wird. 70% der Mitarbeiter sagen, dass sich Motivation und Moral mit zunehmender Anerkennung durch die Führungskräfte massiv verbessern würden.

Was ist wichtig für Mitarbeiter? ›

Das Ergebnis der Umfrage: Geld ist den Mitarbeitern immer noch wichtig, aber Themen wie Spaß und Selbstverwirklung gewinnen an Bedeutung. Auch die Stimmung im Team und Flexibilität bei den Arbeitszeiten spielen für viele Menschen eine wichtige Rolle bei der Auswahl ihres Jobs.

Wie kann ich Motivation messen? ›

Weiters werden zentrale Kriterien genannt, die als Indikator für die Messung von Motivation gelten können. Dazu gehören beispielsweise äußere und innere Einflüsse wie Umfeld und Persönlichkeit der Mitarbeiter sowie Akteursebenen und spezifische Handlungsfelder, die unternehmensabhängig individuell zu ermitteln sind.

Sind zufriedene Mitarbeiter produktiver? ›

Die Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit Aufgabe und Arbeitgeber ist längst zu einem wichtigen Erfolgsfaktor geworden. Und der kommt schließlich auch direkt dem Arbeitgeber zugute: Studien haben gezeigt, dass zufriedene Mitarbeiter deutlich produktiver agieren.

Was ist Arbeitnehmern wichtig 2022? ›

Die Trends am Arbeitsplatz im Jahr 2022, mit denen sich die Unternehmensführung auseinandersetzen muss. Führungskräfte werden sich mit Ungleichheiten in der Mitarbeiterzufriedenheit, COVID-19-Impfungen, dem Kampf um Talente und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter auseinandersetzen müssen.

Was macht eine gute Mitarbeiterbefragung aus? ›

Es ist entscheidend, dass Mitarbeiterbefragungen zeigen, ob Arbeitnehmer verstanden haben, was die wesentlichen Unternehmensziele sind und die Verbindung ihrer eigenen Arbeit zu diesen Zielen herstellen können.

Wie gestalte ich eine Mitarbeiterbefragung? ›

Ein Beispiel für eine regelmäßige Mitarbeiterbefragung sind jährliche Zufriedenheitsbefragungen wie beispielsweise Stimmungsbilder oder auch Pulsbefragungen. Frag nach dem Stimmungsbild in deinem Unternehmen, das hilft dir frühzeitig den Stand der Mitarbeiterzufriedenheit zu erkennen.

Wie führt man eine Mitarbeiterbefragung durch? ›

Folgende Punkte sollten Sie beachten:
  1. Legen Sie bereits zu Beginn das Ziel der Mitarbeiterbefragung fest! ...
  2. Binden Sie den Betriebsrat und den Datenschutzbeauftragten mit ein! ...
  3. Informieren Sie die MitarbeiterInnen frühzeitig, transparent und umfassend! ...
  4. Gewährleisten Sie die Anonymität und Freiwilligkeit der Teilnahme!

Wie kann man Wertschätzung ausdrücken? ›

Tipp 1: Konkret formulieren

Sie sprechen nicht nur das Lob aus, sondern stellen dezidiert dar, was Ihnen gefallen hat. Am Ende sollten Sie einer ehrlich empfundenen, persönlichen Emotion Ausdruck geben: „Frau Mayer, mir ist aufgefallen, dass Sie immer ans Telefon gehen, egal, wie stressig es gerade zugeht.

Was beeinflusst Mitarbeitermotivation? ›

die Persönlichkeit des Mitarbeiters, seine Gewohnheiten, sein Optimismus und seine Selbstregulation. Für den Arbeitskontext relevante äußere Einflüsse auf die Mitarbeitermotivation sind beispielsweise das Arbeitsumfeld, die Anreize (in Form von Belohnung und Bestrafung) und die Führung, die ein Mitarbeiter erlebt.

Welche Motivationsfaktoren? ›

Die Top Zehn Motivationsfaktoren
  • ein gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten.
  • flexible Arbeitszeiten.
  • ein freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen.
  • betriebliche Gesundheitsförderung.
  • Teamarbeit.
  • Anerkennung und Wertschätzung.
11 Oct 2016

Welche Werte sind wichtig bei der Arbeit? ›

Beispiele von beruflichen Werten: Interesse und Freude an der Tätigkeit, finanzielle Anreize, mich beruflich weiterentwickeln, Herausforderung, eine höhere Position einnehmen, anderen helfen, selbstbestimmt arbeiten, usw.

Was sind die drei wichtigsten Dinge für dich in einem Job? ›

Wer diese Fragen kennt, sich aber mit einer Antwort schwertut, sollte sich drei Punkte genau anschauen: Spass und Herausforderung im Job, fairer und angemessener Lohn und angenehmes Arbeitsumfeld.

Für welche Werte steht der Arbeitgeber? ›

Klassische Beispiele für Unternehmenswerte sind: Qualität, Nachhaltigkeit, Innovation, Kundenfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Integrität oder auch Offenheit.

Welche Faktoren beeinflussen Motivation? ›

Motivation kann von inneren (intrinsischen) und äußeren (extrinsischen) Faktoren beeinflusst werden. Dabei zeigt sich intrinsische Motivation in Neugier und Interesse, während extrinsische Motivation von außen (etwa durch Anreize in Form von Lob oder Strafe) beeinflusst wird.

Welche Faktoren beeinflussen die Leistungsbereitschaft? ›

Das Ausmaß der individuellen Leistungsbereitschaft ist u.a. abhängig von der physischen, aktuellen körperlichen Disposition, von der psychischen Leistungsmotivation, von den Erwartungen des Mitarbeiters und auch von den Merkmalen der Arbeitssituation, wie etwa Tätigkeitsmerkmalen, Arbeitsplatzgestaltung, ...

Was ist ein Motivationsfaktor? ›

Motivationsfaktoren oder Motivatoren

Zu den Motivatoren gehören zum Beispiel Verantwortungsübernahme, Anerkennung oder Leistungsstolz. Sind diese Faktoren positiv ausgeprägt, fördern sie echte Zufriedenheit und Arbeitsmotivation. Das heißt, die Motivation kommt hauptsächlich aus dem Arbeitsinhalt heraus.

Was sind extrinsische Anreize? ›

Extrinsische Motivation bedeutet, dass ein bestimmtes Verhalten nur durch äußere Reize — sogenannte extrinsische Anreize oder extrinsische Faktoren — hervorgerufen wird.

Können wollen * dürfen Modell? ›

Mit dem „Wollen-Können-Dürfen-Modell“ verfügen Unternehmen über eine effektive Möglichkeit, ihren Lernreifegrad zu bestimmen, notwendige Handlungsfelder zu identifizieren und mit effektiven Mitteln ihre Zukunftsfähigkeit zu gestalten. Weitere Informationen zum „Wollen-Können-Dürfen-Modell”.

Was ist der Unterschied zwischen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft? ›

Im Speziellen meint Leistungsfähigkeit die körperliche und geistige Funktionstüchtigkeit des Individuums. Sie beschreibt die Fähigkeit, den Alltagsanforderungen physisch und psychisch entsprechen zu können. Leistungsbereitschaft umfasst hingegen emotionale Leistungsvoraussetzungen.

Was gehört zur Leistungsbereitschaft? ›

Der Begriff Leistungsbereitschaft umfasst sämtliche Voraussetzungen für das Erbringen von Leistungen. Dazu zählt zum einen das Zurverfügungstellen von Produktionsfaktoren und zum anderen beinhaltet die Leistungsbereitschaft alle zur Produktion erforderlichen aktiven Maßnahmen.

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Author: Dan Stracke

Last Updated: 02/19/2023

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Name: Dan Stracke

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